Projekt

E-Counting

E-Counting ist ein in der Schweiz etabliertes elektronisches Verfahren zur Auszählung von Stimmen, das bereits seit mehreren Jahren in über 100 Gemeinden und Städten in der Schweiz erfolgreich im Einsatz steht. In Zusammenarbeit mit dem Statistischen Amt unterstützt egovpartner interessierte Gemeinden und Städte bei der Einführung von E-Counting und stellt dafür die notwendigen Vorlagen und Unterlagen bereit.

Beschreibung

Beim sogenannten «E-Counting» werden die Stimmzettel nicht mehr manuell sortiert und gezählt, sondern eingescannt und softwaregestützt ausgewertet. Möglich ist das dank eines einheitlichen, maschinenlesbaren Stimmzettels, auf dem alle eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Vorlagen eines Urnengangs aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten setzen ihre Stimme, indem sie ein Kreuz in das entsprechende Feld eintragen. Die bisherige handschriftliche Angabe von «Ja» oder «Nein» entfällt.

Beim Abstimmungssonntag vom 14. Juni 2026 wird «E-Counting» in neun Zürcher Gemeinden erstmals angewendet. Die neun Gemeinden umfassen knapp 60’000 Stimmberechtigte, das sind knapp 6 Prozent der Stimmberechtigten im Kanton.

Die Direktion der Justiz und des Innern bewilligt den Einsatz dieser Technologie jetzt auch für kantonale und kommunale Abstimmungen im gesamten Kantonsgebiet. Die Verantwortung für die korrekte Auszählung verbleibt aber beim zuständigen Gemeindewahlbüro.

Das Statistisches Amt Kanton Zürich unterstützt den erstmaligen Einsatz von E-Counting fachlich, während egovpartner die organisatorische Koordination übernimmt. Die operative Umsetzung erfolgt durch die Gemeinden/Städte, die die notwendige Software und die Infrastruktur eigenständig beschaffen.

Ziele

Einführung von E-Counting bei ersten Gemeinden und Städten im Kanton Zürich sowie Bereitstellung standardisierter Vorlagen für weitere interessierte Gemeinden und Städte.