E-Counting | Erstmals elektronisches Auszählen von Stimmzetteln

Am Abstimmungssonntag vom 14. Juni 2026 setzen neun Zürcher Gemeinden erstmals das elektronische Auszählen von Stimmzetteln ein. Beim sogenannten «E-Counting» erhalten die Stimmberechtigten neu einen einzigen Stimmzettel zum Ankreuzen. Das Statistisches Amt des Kantons Zürich unterstützt den erstmaligen Einsatz von E-Counting fachlich, während egovpartner die organisatorische Koordination übernimmt. Die operative Umsetzung erfolgt durch die Gemeinden/Städte, die die notwendige Software und die Infrastruktur eigenständig beschaffen.

Beim «E-Counting» werden die Stimmzettel nicht mehr manuell sortiert und gezählt, sondern eingescannt und softwaregestützt ausgewertet. Möglich ist das dank eines einheitlichen, maschinenlesbaren Stimmzettels, auf dem alle eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Vorlagen eines Urnengangs aufgeführt sind. Die Stimmberechtigten setzen ihre Stimme, indem sie ein Kreuz in das entsprechende Feld eintragen. Die bisherige handschriftliche Angabe von «Ja» oder «Nein» entfällt.

Das neue Verfahren vereinfacht die Stimmabgabe und reduziert den organisatorischen Aufwand in den Gemeindewahlbüros erheblich. Gleichzeitig trägt es dazu bei, die Fehleranfälligkeit bei der Auszählung zu verringern.

Hier geht’s zur vollständigen Medienmitteilung des Kantons Zürich.