Projekt

GemeindePortaleZH (GPZH)

Ein attraktiver Webauftritt ist für die Gemeinden und Städte ein zentrales Instrument für eine professionelle Interaktion mit der Bevölkerung und den Unternehmen sowie für die Imagepflege. Das egovpartner Projekt «GemeindePortaleZH» (GPZH) schafft wichtige Grundlagen für den nutzerfreundlichen und barrierefreien Zugang zu Informationen und Dienstleistungen auf den kommunalen Webseiten. Die Nutzung des Gemeindeportals ist für Gemeinden und Städte freiwillig.

Beschreibung

Ausgangslage
Die 160 Städte und Gemeinden des Kantons Zürich setzen bei ihrem Webauftritt auf verschiedene technische Lösungen und inhaltliche Konzepte. Viele der Websites sind mittlerweile in die Jahre gekommen und entsprechen teils nicht mehr den aktuellen Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen. Ebenso fehlt ein einheitlicher Sprachgebrauch, was die Auffindbarkeit der Angebote sowie die Orientierung oft zusätzlich erschwert.

Beschreibung
Mit dem Projekt GPZH wird ein zentraler Master‑Mandant auf Basis des i‑CMS‑Grundsystems der Firma Innovative Web AG (i‑web) aufgebaut. Dieser Master‑Mandant ermöglicht durch standardisierte Mandantenkopien eine effiziente und skalierbare Mandantenfähigkeit für weitere Gemeinden.

Umfang
- Bereitstellen von Informationen über die Gemeinde/Stadt, Navigation und Layout gemäss Prototyp
- Organisationseinheiten und Personen darstellen
- Verzeichnisse von Vereinen, Firmen, Gewerbe und Gastgewerbe
- News und Abodienste
- Veranstaltungen und Veranstaltungskalender
- Abfallkalender / Entsorgung
- Schnittstelle zu Wahlen und Abtimmungen
- Amtspublikationen 
- Rechtserlasse / Rechtssammlung
- Einfache Formulare (z.B. für Reservation von Lokalitäten der Gemeinde/Stadt) ohne Schnittstelle in Fachapplikationen
- Online-Shop (Option)
- KI-Suche / semantische Suche (Option)

Ziele

- Ausschreibung eines Rahmenvertrages: Ziel ist eine effiziente, kostensparende CMS-Lösung für möglichst viele Gemeinden/Städte des Kantons Zürich zu beschaffen.
- Erweiterbar hinsichtlich der Einbindung weiterer Digitalisierungsbausteine (z.B. Konto, E-Services, …)
- Einheitlicher Sprachgebrauch und hoher Wiedererkennungswert von Dienstleistungen mit gleichzeitig flexiblen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten eines eigenständigen, attraktiven Gemeindeauftritts
- Unterstützt das Erstellen barrierefreier und nutzerzentrierter Gemeindewebseiten

Status

Umsetzung Pilotgemeinden bis Q1 2027