September Update im Projekt E-Services

Nach intensiver Design-Phase - Die erste Version des Prototyps und verfeinerte Auswahl der 14 Services ist bereit

Das Projektteam E-Services, gemeinsam mit den drei Pilotgemeinden Erlenbach, Gossau und Zollikon, darf sich nach einer intensiven Phase über spannende und konkrete Resultate freuen:

In diversen Workshops mit den Pilotgemeinden und der technischen Umsetzungspartnerin JaxForms AG wurden in den vergangenen Monaten die Detailprozesse über die drei Pilotgemeinden hinweg abgeglichen und – wo immer möglich – harmonisiert. Dies ermöglichte wertvolle Lernerfahrungen, denn oftmals sind die Abläufe über Gemeinden hinweg ähnlicher als gedacht, und wo sie es nicht sind, ermöglichten die Workshops diverse «Aha-Momente» und immer wieder auch Gelegenheiten zur Vereinfachung. 

Erste Services sind bereits in einem Prototyp umgesetzt, der nun gemeinsam mit den Pilotgemeinden verfeinert wird. Einen Einblick in den aktuellen Stand der Umsetzung erhalten die egovpartner Vereinbarungspartner am Herbstforum am 22. September.

Zugleich boten sich in den vergangenen Monaten einige Chancen zur Feinjustierung der 14 E-Services, welche im Projekt realisiert werden:

- So wurde beispielsweise der Service «Beitragsgesuch für KITA-Subventionen» ergänzt um einen «Beitragsgesuch-Rechner», mit den Eltern bereits vorab zur Einreichung der zu erwartende Ansprüche und relevanten Anforderungen verstehen können.

- Im Mai 2026 wurde egovpartner von der Projektleitung «Gemeinsame IT 2032» («gIT2032», ein Vorhaben des kantonalen Steueramts zur Einführung einer modernisierten und harmonisierten Steuerlösung) kontaktiert mit dem Anliegen, den E-Service «Fristverlängerung Steuererklärung» nicht im egovpartner E-Services Portal umzusetzen, sondern auf die konsolidierte digitale Lösung des Projektes «gIT2032» zu warten. Der Steuerungsausschuss egovpartner hat mit Beschluss StA-2026-9 festgesetzt, den Service «Fristverlängerung» nicht mehr im Projekt E-Services umzusetzen. Der Entscheid basierte auf vertieften Abstimmungen mit dem Projekt «gIT2032», dem Team von ZHservices (welches das Zürikonto betreibt), sowie gestützt auf der Empfehlung des Fachrats und der Geschäftsstelle egovpartner. Ein relevanter Faktor bei der Entscheidfindung war die Tatsache, dass die Mehrheit der Gemeinden/Städte aktuell bereits über digitale Lösungen zur Fristverlängerung verfügt. Solche bereits bestehenden digitalen Lösungen werden ebenfalls im egovpartner E-Services Portal über Weblink erreichbar sein. Sobald die neue Lösung aus «gIT2032» bereitsteht, wird das egovpartner E-Services Portal ebenfalls via Weblink auf diese verlinken. Weitere Details zu den Überlegungen finden sich im Protokoll der Steuerungsausschuss-Sitzung vom 7. September im Mitgliederbereich.

- Die frei gewordene Kapazität im Projekt E-Services wird nun genutzt, um einen alternativen nutzenstiftenden Service zu realisieren. Konkret ist die Umsetzung eines generischen Services «Zustellservice» vorgesehen, welcher die formelle Kommunikation über die E-Services-Zustellplattform für VRG-relevante Verfahren, einschliesslich der Bereitstellung von Dokumenten ermöglichen soll.

Nächste Schritte:

In den kommenden Wochen erfolgt die Einreichung der Unterlagen für die Vorabkontrolle bei der Datenschutzbeauftragten (DSB). Das Team der DSB ist bereits seit Beginn des Projekts aktiv eingebunden und egovpartner durfte jeweils vor Meilensteinen (z.B. Publikation Ausschreibungsunterlagen) von der Beratung und Expertise des DSB-Teams profitieren.

Für den 1. Dezember ist eine virtuelle egov-Stunde geplant, an welcher sich unsere Vereinbarungspartner/innen im Rahmen einer Live-Demo einen konkreten Eindruck von der Umsetzung im Projekt E-Services verschaffen können. Anmelden können Sie sich hier.

Der Go-Live der drei Pilotgemeinden ist weiterhin planmässig für Q1 2027 vorgesehen. 

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