KI-Plattform für Gemeinden und Städte: Die Umsetzungsphase startet

Die Umsetzung der KI-Plattform im Projekt Nutzung und Skalierung KI-Basisdienste ist angelaufen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der öffentlichen Ausschreibung wurden die Vorbereitungsaufgaben mit der gewählten Anbieterin AlpineAI AG und den Pilotgemeinden erarbeitet. Am 8. Juni findet der Kick-off mit den Pilotgemeinden und der Anbieterin statt.

Die KI-Plattform für Gemeinden und Städte stellt ein Basisportfolio an Kernservices für die Unterstützung der verwaltungsinternen Arbeit bereit und ermöglicht den Mitarbeitenden, eine sichere, datenschutzkonforme Lösung einzusetzen. Mit der Plattform können auch vertrauliche und besonders schützenswerte Personendaten verarbeitet werden. Die KI-Plattform wird gemeinsam mit der im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung gewählten Anbieterin AlpineAI AG realisiert.

Welche Kernservices werden initial auf der KI-Plattform umgesetzt?
Chatbot: Der KI-Chatbot stellt eine sichere Alternative zu öffentlich verfügbaren KI-Diensten wie ChatGPT, Gemini, Claude, LeChat oder anderen öffentlichen KI-Tools dar. Er unterstützt z. B. bei der Fragenbeantwortung, Textgenerierung und Textüberarbeitung. Der Fokus liegt auf verwaltungsrelevanten Kernaufgaben.

Audiotranskription: KI-gestützte Audiotranskription ermöglicht die Protokollierung von Sitzungen und Interviews sowie die Erstellung von Transkripten und Untertiteln für interne Aufnahmen und Schulungen.

Übersetzung / Einfache Sprache: Eine KI-gestützte Übersetzungsanwendung übersetzt Texte in die gewünschte Zielsprache. Zusätzlich kann sie Inhalte in Einfache Sprache und, wo passend, in Leichte Sprache übertragen: komplexe Satzstrukturen und Fachterminologie (z.B. aus Verfügungen) werden verständlich vereinfacht, ohne den Kerninhalt zu verfälschen.

Retrieval Augmented Generation (RAG): RAG ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern, Dokumenten in diversen Formaten wie z.B. PDF, PPT, Word, bequem auf die Plattform hochzuladen und sich mit KI zusammenfassen zu lassen. Für die Nutzung mit RAG freigegebene Dokumente können zum Beispiel interne Richtlinien, Projektdokumentationen oder Gesetzestexte sein, oder auch Inhalte aus mandantenspezifischen Wissenspools. Auf dieser Wissensbasis können anschliessend der KI Fragen gestellt werden. Als Quellen können neben internen Dokumenten auch öffentlich via Web zugängliche Inhalte wie Regierungsrats-, Gemeinde- oder Stadtratsbeschlüsse sowie Gesetzestexte eingebunden werden. Antworten enthalten, wo möglich, direkte Quellenverweise.

Zeitplan
Zurzeit wird der Rahmenvertrag finalisiert und die detaillierte Projektplanung für die Erarbeitung des Mastermandanten und das Onboarding der Pilotgemeinden vorgenommen. Die Umsetzung in den Pilotgemeinden Obfelden, Wädenswil und Winterthur soll voraussichtlich Q4 2026 abgeschlossen sein, anschliessend erfolgt bis voraussichtlich Ende Q1 2027 die Umsetzung in den Quorumsgemeinden. 

Begleitet wird der Rollout der Plattform in allen Gemeinden/Städten durch ein skalierbares Befähigungskonzept, welches den Mitarbeitenden eine Grundkompetenz in der sicheren und nachhaltigen Nutzung der Plattform vermittelt. Dieses wird durch die Firma intersections umgesetzt. 

Sollte Ihre Gemeinde/Stadt Interesse an der Lösung haben oder Fragen dazu bestehen, steht Ihnen die Projektleiterin Lara Saxer gerne zur Verfügung.

Hier geht’s zur Projektseite Nutzung und Skalierung KI-Basisdienste.