End-to-End-Digitalisierung: Vom Antrag bis zur Aktenführung – egovpartner Tagung vom 24. März 2026

Am 24. März 2026 kamen rund 160 Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden, Städten und dem Kanton Zürich zusammen um das Thema End-to-End-Digitalisierung: Vom Antrag bis zur Aktenführung zu diskutieren. Herzlichen Dank für Ihr Interesse und die Teilnahme. Wir freuen uns Sie an einer nächsten Veranstaltung begrüssen zu dürfen!

Zu Beginn der Tagung begrüsste Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern. Sie betonte die grosse Beteiligung als Zeichen der starkwachsenden Netzwerk und hob hervor, dass die Digitalisierung ein fortlaufender Wandel ist, der mit Blick auf die Dienstleistungen für Bevölkerung und Unternehmen aktiv gestaltet werden muss. Im Zentrum stand die Bedeutung der föderalen Zusammenarbeit im Rahmen der Strategie Digitale Verwaltung 2025+: Digitalisierung sei eine gemeinsame Aufgabe aller Staatsebenen und könne nur gemeinsam gelingen. Abschliessend ging sie auf Chancen und Risiken der Digitalisierung ein und betonte die Bedeutung eines transparenten und integren Handelns der Verwaltung.

Im zweiten Grusswort begrüsste André Ingold, Stadtpräsident von Dübendorf, die Teilnehmenden von kommunaler Seite. Er betonte die Bedeutung des Anlasses als Zeichen für das gemeinsame Engagement in der Digitalisierung und hob egovpartner als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit hervor. Anhand der Erfahrungen aus der Stadt Dübendorf unterstrich er, dass Digitalisierung angesichts wachsender Anforderungen und des Fachkräftemangels nicht nur eine Chance, sondern eine Notwendigkeit ist. Besonders wichtig sei dabei die schrittweise Umsetzung einer durchgängigen Digitalisierung von Verwaltungsprozessen in enger Abstimmung mit anderen Gemeinden/Städte.

In der ersten Keynote stellten Katinka Weissenfeld und Ralph Gloor das egov-Portal des Kantons Basel-Landschaft «BL-Konto» als Befähiger für die End-to-End-Prozessdigitalisierung vor. Anschliessend gaben zwei Vertreter des Kantons Zürich – Samuel Klaus, Leiter Recht Digital / Co-Leitung Legal Hub, und Philipp Grabher, Leiter Zentrum für Cybersicherheit – Einblicke in die End-to-End-Digitalisierung sowie in die damit verbundenen Herausforderungen aus Sicht Datenschutz und Informationssicherheit.

Nach einer kurzen Pause stand die Gemeinde Meilen im Fokus: ICT-Leiter Tom Ford zeigte praxisnah auf, welche Aspekte bei der Umsetzung von durchgängigen digitalen Prozessen im Gemeindeumfeld relevant sind.

Vor der Podiumsdiskussion gab das Team von egovpartner einen kurzen Überblick über die laufenden Projekte der Geschäftsstelle.

Zum Abschluss der Tagung diskutierten Dr. iur. Kathrin Arioli (Staatsschreiberin Kanton Zürich, Staatskanzlei), Michelle Meier (Gemeindeschreiberin, Gemeindeverwaltung Obfelden), Jan Schneebeli (Abteilungsleiter Gemeindearchive, Staatsarchiv des Kantons Zürich) und Dr. Alexander Mertes (Leiter Fachstelle & Dozent, ZHAW, Institut für Verwaltungsmanagement) zum Thema «End-to-End-Digitalisierung: Vom Antrag bis zur Aktenführung – wie gelingt der Durchbruch?». Im Zentrum der Diskussion standen Themen/Fragen wie Durchgängige Prozesse: 

  • - Durchgängige Prozesse: Wie schaffen wir nahtlose digitale Abläufe – vom Antrag bis zur Aktenführung? Wo liegen die grössten Herausforderungen?
  • - Welche konkreten Beispiele für gelungene End-to-End-Digitalisierung gibt es bereits in Schweizer Gemeinden und Kantonen?
  • - Welche Chance bietet die Teilrevision des Verwaltungsrechtspflegegesetzes / elektronisches Verfahrenshandeln (nVRG / VEVV) im Kanton Zürich für die End-to-End Digitalisierung? Wie können wir diese gemeinsam am besten nutzen?

Die Präsentation zur Tagung sind im Mitgliederbereich von egovpartner publiziert.