Drei Fragen an Claudia Mazza, Projektmanagerin & Business Analystin bei der Geschäftsstelle egovpartner

 

Du bist jetzt seit gut drei Jahren bei egovpartner – was waren deine bisherigen Highlights?

Mein Highlight seit Tag 1 ist das grossartige Team, mit dem ich zusammenarbeiten darf! Wir sind zum Teil sehr unterschiedlich, ergänzen uns aber enorm gut in unseren Fähigkeiten und Interessen. Auch immer wieder ein Highlight ist das Feedback aus den Gemeinden und Städten, dass egovpartner als Mehrwert empfunden wird. Mit unseren Ressourcen und Projekten können wir die jeweiligen Verwaltungen unterstützen und Projekte angehen, die schon lange auf der «To-do»-Liste standen, aber aufgrund fehlender Kapazitäten noch nicht in Angriff genommen werden konnten.

Die Arbeit bei egovpartner ist sehr abwechslungsreich, ich bin im Kontakt mit vielen Gemeinden und Städten, habe aber auch Themen, die ich mit dem Amt für Informatik bearbeite oder Austauschformate mit Projekten aus der Digitalen Verwaltung Schweiz und Erfahrungsaustausche mit egovpartner-ähnlichen Stellen in anderen Kantonen. 

Was würdest du deinem Ich am ersten Arbeitstag heute gerne mitgeben?

Ein Jus-Studium wäre hilfreich gewesen :)

Wie stellst du sicher, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse von kantonaler und kommunaler Ebene in deinen Projekten berücksichtig werden?

Die Projekte, die ich zurzeit leite, fokussieren sich auf Softwarebeschaffungen für Gemeinden und Städte. Konkret sind das das Projekt E-Services, in welchem wir einen Onlineschalter mit 14 E-Services realisieren, welcher zudem als massgeblicher Kanal nach nVRG/VEVV dient, sowie das Projekt IKS, in dem wir ein Internes Kontrollsystem beschafft und nach den Bedürfnissen der Gemeinden adaptiert haben. Dort gilt es vor allem den verschiedenen Grössen, Strukturen und Anforderungen der Gemeinden und Städte gerecht zu werden. Wir arbeiten oft im Workshop-Modus und gehen die verschiedenen Anforderungen und Prozesse durch, und wir versuchen, wo immer möglich einen Konsens zu finden, um neue gemeinsame Standards zu definieren, auch wenn das manchmal Prozessanpassungen in den Gemeinden bedeuten kann. Um die Digitalisierung schneller voranzutreiben sind gemeinsame (technische) Standards sehr hilfreich.